Dienstag, 18. Juli 2017

{DIY} Sommerliches Geschirrtuch mit Melonenstempel


Bei diesem fröhlichen, frischen Design kann man gar nicht anders, als sich freiwillig zum Geschirr abtrocknen zu melden. Fruit Prints sind momentan der Renner und sind perfekt für ein sommerliches Flair Zuhause. Und: sie erinnern einen an die tägliche Portion Obst. Von Ananas bis Wassermelone, den Prints sind hier keine grenzen gesetzt. Mein neues Geschirrtuch hängt nun in der Küche und jedes Mal beim vorbeigehen, macht mich ein Stück Melone an *haha* 


Das brauchst du:
weißes Geschirrtuch
Textilfarben (Pink, Grün, Schwarz)
1 Kartoffel
verschiedene Pinsel
Unterlage


So geht's:
Das Geschirrtuch sollte sauber und idealerweise glatt (gebügelt) sein. Für den Melonenstempel halbiert man eine Kartoffel, die eine gute Form für eine Melone abgeben könnte. Sonst kann man auch mit dem Messer etwas nachschneiden. Dann bepinselt man die Kartoffel mit der pinken Textilfarbe und macht einen Probedruck auf einem Stück Papier. Wenn man zufrieden ist, kann man auf dem ganzen Geschirrtuch wild den "Melonenkörper" aufstempeln.


Nachdem die Farbe getrocknet ist, kann mit der grünen Textilfarbe und einem feinen Pinsel die Melonenschale aufzeichnen. 


Auch die schwarzen Kerne kann man mit der schwarzen Textilfarbe in die Melone zeichnen. 


Sonnige Grüße

Eure



Mittwoch, 12. Juli 2017

{DIY} Schiffe aus Schwemmholz


Schwemmholz steht für See, Meer und Freiheit. Es erinnert uns an den letzten Urlaub, an die Sonne, den Sand und endlose Tage am Strand. Schwemmholz findet man bei uns im Ländle jede Menge. Da loht es sich beim nächsten Spaziergang genauer hinzusehen, denn aus Schwemmholz lassen sich tolle Schiffe basteln. Das ist Upcycling in seiner schönsten Art: Es müssen nicht immer Abfallprodukte sein, die zweckentfremdet und aufgewertet werden. Die Natur hat vieles zu bieten.



Das brauchst du:
Schwemmholzstücke (Rumpf und Mast)
kleine Säge
Bohrer
scharfes Messer
weißer Stoff/Tuch
Stoffschere
Bleistift
weißer Garn
Stopfnadel
schwarze Textilfarbe
feiner Pinsel


Die Schwemmholzstücke sollte man einige Tage, am besten in der Sonne, trocknen lassen, bevor sie weiterverarbeitet werden. Beim Trocknen die Teile ab und zu auch wenden. Den Mast sägt man sich zu Beginn in der gewünschten Länge zurecht. Das Ende des Quermastes keilt man mit einem Messer zu einem Spitz. In das längere Stück bohrt man ein kleines Loch, in welches man das gekeilte Stück hineinsteckt. Das gleiche wiederholt man mit dem Ende des Mastes in den Rumpf. Für das Segeltuch legt man den Mast auf den Stoff und zeichnet ein Segel in gewünschter ungefähr Größe auf. Mit der Schere schneidet man den Stoff zurecht und näht es mit dem Garn um den Mast. Nach Belieben kann man einen Anker mit Textilfarbe aufmalen.


Liebe Grüße

Eure


Dienstag, 4. Juli 2017

{DIY} Handy-Lautsprecher fürs Picknick


Ob man mit Freunden im Strandbad beisammensitzt oder unter einem Baum am picknicken ist – ohne Musik kommt oft weniger Stimmung auf. Eine Stereoanlage ist dabei meist nicht in der Nähe. Aber das Handy! Kaum zu glauben, aber es funktioniert, denn mit wenigen Tricks kann man sich seine eigene Soundstation basteln, die für ihre Größe einen schönen, satten Sound liefert. Und umso größer die Pappbecher, umso besser das Ergebnis. 



Das brauchst du:
2 Einweg Pappbecher
1 leere Klorolle
Cuttermesser
Bleistift
Schere
Masking Tape


So geht's:
Zu Beginn zeichnet man mit einem Bleistift in gleicher Höhe einen Kreis im Durchmesser der Klorolle auf die Pappbecher. Diese Kreise chneidet man mit einem Cuttermesser aus und probiert, ob die Klorolle in die Öffnungen passt. Wenn nicht, kann man auch mit einer Schere etwas nachschneiden. Die Klorolle kann man mit Masking Tape umwickeln, allein aus dekorativen Gründen. In die Mitte der Klorolle schneidet man einen langen Schlitz, in der das Handy nachher gesteckt werden kann. Zum Schluss wird alles zusammengesteckt und ist bereit, getestet zu werden. 




Liebe Grüße

Eure


Mittwoch, 28. Juni 2017

{DIY} Setzkasten mit neuem Anstrich


Setzkästen waren ja in den 70ern total angesagt und hingen eigentlich in jedem Kinderzimmer. Irgendwann verstaubten darin die Überaschungseier Figuren und der Setzkasten kam etwas außer Trend. Aber so dem nicht mehr. Damit auch unsere kleinen Kuriositäten und persönlichen Schätze schön zur Geltung kommen, hab ich einen alten Setzkasten in einem neuen frischen Look gestaltet. 




Das brauchst du:
alter Setztkasten (zB. vom Flohmarkt)
Schleifpapier
weißer Holzlack
Pinsel
verschiedene Bastelfarben
selbstklebender Stoff
Fliesensticker
Bleistift, Schere, Lineal


So geht's:
Alte Setzkasten findet man gut auf Flohmärkten - oder man hat eventuell noch von früheren Zeiten einen bei Oma Zuhause. Zu Beginn behandelt man den Setztkasten grob mit einem Schleifpapier, sofern er nicht lackiert ist. Den Holzstaub sollte man gut entfernen. Anschließend kann man den Setzkasten mit einem weißen Lack bemalen und gut trocknen lassen. Nun kann man nach Belieben die einzelnen Fächer unterschiedlich gestalten. Dafür kann man sich zB. aus Fliesensticker und selbstklebendem Stoff passende Hintergründe ausschneiden und diese auf die einzelnen Rückwände kleben. Ein paar Felder kann man auch mit Bastelfarbe bemalen. 


Liebe Grüße

Eure


Dienstag, 20. Juni 2017

{DIY} Kräutertöpfe umstyling


Der Sommer ist in vollem Gange und was gibt es da schöneres, als die Pflanzen der Saison zu nutzen. Ob zum Grillen, für leckere Gerichte in der Küche oder auch mal für einen Cocktail. Kräutertöpfe machen jede Mahlzeit zu einer Delikatesse. Wer keinen Platz für Kräuterbeete hat, greift am günstigsten auf Tontöpfe zurück. Sie sind platzsparend und können super farblich gestaltet werden. Bei der Gestaltung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. 


Das brauchst du:
Tontöpfe
Klebeband
Lackspray in verschiedenen Farben
Lineal 
Bleistift
verschiedene Kräuter
Kräutererde


So geht's:
Die Tontöpfe findet man günstig in Baumärkten und Gärtnereien. Bevor man die Töpfe besprüht, sollten sie außen sauber und staubfrei sein. Dann zeichnet man mit einem Bleistift und einem Lineal in gleicher Höhe ein paar Striche auf, an dem man dann das Klebeband entlang klebt. Wegen der Neigung des Topfes ist es etwas schwieriger eine schöne Linie zu ziehen, da kann man auch mit dem Klebeband etwas stückeln. Den oberen Topfrand dann gut abdecken. Zum Besprühen sollte man sich unbedingt einen großen Freiraum schaffen, am besten geht man nach draußen, denn der Sprühnebel kann tückisch sein. Die Töpfe sollte man gut trocknen lassen und können anschließend mit verschiedenen Kräutern bepflanzt werden. 



Liebe Grüße

Eure


Mittwoch, 14. Juni 2017

{DIY} Gießkannen-Ablage aus alten Küchenfliesen


Laut den Temperaturen heißt es nur eins: Der Sommer ist da! Damit unsere schöne Gartenpracht auch über den ganzen Sommer erhalten bleibt, heißt es vor allem: Regelmäßig gießen. Aber der Hobbygärtner weiß, mit einer Gießkanne Wasser ist es nicht getan. Bei einer großen Anzahl an Pflanzen ist es ratsam sich ein Wasserfass anzuschaffen, in welchem man Regenwasser ansammeln kann. Damit auch die Gießkannen einen eigenen Abstellplatz bekommen, habe ich eine eigene Ablage dafür gebastelt. So stehen auch die nassen Gießkannen nicht mehr auf dem Holzboden, die auch Flecken verursachen können. 



Das brauchst du:
alte Küchenfliesen (oder auch neue quadratische)
Unterlage (zB. größere Fliese)
Holzleiste
Säge & Geodreieck
Schleifpapier
Silikon
Fugenmörtel
Schwamm
weißer Lack
Pinsel
Hammer & Nägel
gemustertes Klebeband


So geht's:
Zu Beginn befreit man die alten Fliesen von alten Kleberückständen und Fugenmaterial. Als Unterlage habe ich eine übrig gebliebene Fliese von unserem Gang verwendet, welche ideal in der Größe gepasst hat. Dann befestigt man die quadratischen Fliesen grob mit Silikon an der Unterlage. So kann man die Fliesen nach Bedarf gut hin und her schieben. Mit einem Winkel von 45° schneidet man die Holzleiste zu einem passenden Rahmen um die Unterlage zurecht. Auch den Holzrahmen befestigt man vorerst mit Silikon an der Unterlage fest. Nach dem Trocknen schlägt man in die Ecken des Holzrahmens Nägel für eine bessere Stabilität. 


Anschließend mischt man sich etwas Fugenmaterial an und gießt es zwischen die Fugen. Mit einem feuchten Schwamm wischt man die Überstände weg, bis das Material nur noch in den Fugen ist. Nun sollte man alles gut trocknen lassen, am besten über Nacht. Zum Schluss kann man die Holzleiste weiß lackieren und den Rahmen mit einem buten Klebeband verzieren. In die Ecken habe ich noch zurecht geschnittene Filzgleiter geklebt, damit die Ecken etwas abgesichert sind.



Sonnige Grüße

Eure


Mittwoch, 7. Juni 2017

{DIY} Magnettafel im Rostlook


Überall herumliegende Notizen sind ganz schön nervig. Abhilfe schafft eine Magnettafel. Eine Magnettafel ist nicht nur besonders praktisch, um wichtige Notizen, schöne Postkarten und Fotos mit Magneten fix anzubringen. Eine selbst gestaltete Magnettafel ist auch ein hübscher Eyecatcher über dem Schreibtisch. Mit nur wenigen Schritten verwandelt sich ein übliches Stahlblech in eine rostige Magnettafel im Vintage-Look.



Das brauchst du:
Stahlblech roh 1 mm
Entfetter
Modern Option Effektlösung "Rost Effekt"
Einmalhandschuhe
Pinsel
Schwamm
Stahlbohrer
Gewindestift
Mutter
Filzgleiter


So geht's:
Stahlbleche bekommt man in beliebigen Maßen beim Stahlbauer. In die Ecken des Blechs kann man gleich Löcher für die Aufhängung bohren. Vor Bearbeitung des Blechs, sollte die Tafel entfettet werden zB. mit einem Bremsenreiniger. Anschließend kann man mit einem Pinsel und einem Schwämmchen das Rostmittel an den Kanten auftupfen. Nach ein paar Stunden sieht man schon die ersten Verfärbungen - welche zu Beginn grünlich bis schwarz sind. Dieser Prozess sollte ein paar Mal wiederholt werden, bis über ein paar Tage der richtige Effekt erreicht ist. Zum Schluss kann die Tafel auf angebrachte Gewindestangen aufgesteckt und mit Muttern angezogen werden. Als Distanzstück zur Wand für die anderen Ecken habe ich Filzgleiter auf die Rückseite geklebt. 


Liebe Grüße

Eure


Dienstag, 30. Mai 2017

{DIY} Sideboard Makeover - Vergrößerung in der Küche


Mein selbstgebautes Sideboard in der Küche wurde etwas umgebaut. Heute möchte ich euch zeigen, wie man auch in einer kleineren Küche mehr Abstellfläche, Stauraum und Arbeitsfläche in einem gewinnen kann. Die Holzkisten verleihen dem ganzen noch einen Vintage-Touch und bieten jede Menge Platz für Utensilien, die man nicht alltäglich braucht. Auch eine kleine Kaffeebar hat Platz gefunden und bei großem Besuch, kann ich das Sideboard schnell zu einer keinen Bar umbauen. 




So sah das Sideboard noch vor dem Umbau aus. Kennt ihr es noch? Ich bin echt glücklich über die Vergrößerung - die mir jede Menge neuen Stauraum und Abstellfläche gibt. 


Hier seht ihr den neuen Aufbau genauer. Im Prinzip wurden die Seitenteile erhöht und in der Mitte ein zusätzliches Holzbrett als Verstärkung mit Winkel angebracht. Über die ganze Konstruktion haben wir eine Küchenarbeitsplatte von IKEA angepasst - also zugeschnitten und von unten mit Winkeln an den Seitenteilen befestigt. So bietet sich neben den alten Holzkisten als Verstauungsmöglichkeit auch hier eine neue Ablagefläche für Utensilien, die man ev. öfter braucht. Auch die Höhe vom Sideboard ist optimal, so kann diese auch als Arbeitsfläche zum werkeln verwendet werden.

Hier findet ihr noch die Bauanleitung für das Sideboard von einem früheren Post.




Liebe Grüße

Eure