Mittwoch, 28. Juni 2017

{DIY} Setzkasten mit neuem Anstrich


Setzkästen waren ja in den 70ern total angesagt und hingen eigentlich in jedem Kinderzimmer. Irgendwann verstaubten darin die Überaschungseier Figuren und der Setzkasten kam etwas außer Trend. Aber so dem nicht mehr. Damit auch unsere kleinen Kuriositäten und persönlichen Schätze schön zur Geltung kommen, hab ich einen alten Setzkasten in einem neuen frischen Look gestaltet. 




Das brauchst du:
alter Setztkasten (zB. vom Flohmarkt)
Schleifpapier
weißer Holzlack
Pinsel
verschiedene Bastelfarben
selbstklebender Stoff
Fliesensticker
Bleistift, Schere, Lineal


So geht's:
Alte Setzkasten findet man gut auf Flohmärkten - oder man hat eventuell noch von früheren Zeiten einen bei Oma Zuhause. Zu Beginn behandelt man den Setztkasten grob mit einem Schleifpapier, sofern er nicht lackiert ist. Den Holzstaub sollte man gut entfernen. Anschließend kann man den Setzkasten mit einem weißen Lack bemalen und gut trocknen lassen. Nun kann man nach Belieben die einzelnen Fächer unterschiedlich gestalten. Dafür kann man sich zB. aus Fliesensticker und selbstklebendem Stoff passende Hintergründe ausschneiden und diese auf die einzelnen Rückwände kleben. Ein paar Felder kann man auch mit Bastelfarbe bemalen. 


Liebe Grüße

Eure


Dienstag, 20. Juni 2017

{DIY} Kräutertöpfe umstyling


Der Sommer ist in vollem Gange und was gibt es da schöneres, als die Pflanzen der Saison zu nutzen. Ob zum Grillen, für leckere Gerichte in der Küche oder auch mal für einen Cocktail. Kräutertöpfe machen jede Mahlzeit zu einer Delikatesse. Wer keinen Platz für Kräuterbeete hat, greift am günstigsten auf Tontöpfe zurück. Sie sind platzsparend und können super farblich gestaltet werden. Bei der Gestaltung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. 


Das brauchst du:
Tontöpfe
Klebeband
Lackspray in verschiedenen Farben
Lineal 
Bleistift
verschiedene Kräuter
Kräutererde


So geht's:
Die Tontöpfe findet man günstig in Baumärkten und Gärtnereien. Bevor man die Töpfe besprüht, sollten sie außen sauber und staubfrei sein. Dann zeichnet man mit einem Bleistift und einem Lineal in gleicher Höhe ein paar Striche auf, an dem man dann das Klebeband entlang klebt. Wegen der Neigung des Topfes ist es etwas schwieriger eine schöne Linie zu ziehen, da kann man auch mit dem Klebeband etwas stückeln. Den oberen Topfrand dann gut abdecken. Zum Besprühen sollte man sich unbedingt einen großen Freiraum schaffen, am besten geht man nach draußen, denn der Sprühnebel kann tückisch sein. Die Töpfe sollte man gut trocknen lassen und können anschließend mit verschiedenen Kräutern bepflanzt werden. 



Liebe Grüße

Eure


Mittwoch, 14. Juni 2017

{DIY} Gießkannen-Ablage aus alten Küchenfliesen


Laut den Temperaturen heißt es nur eins: Der Sommer ist da! Damit unsere schöne Gartenpracht auch über den ganzen Sommer erhalten bleibt, heißt es vor allem: Regelmäßig gießen. Aber der Hobbygärtner weiß, mit einer Gießkanne Wasser ist es nicht getan. Bei einer großen Anzahl an Pflanzen ist es ratsam sich ein Wasserfass anzuschaffen, in welchem man Regenwasser ansammeln kann. Damit auch die Gießkannen einen eigenen Abstellplatz bekommen, habe ich eine eigene Ablage dafür gebastelt. So stehen auch die nassen Gießkannen nicht mehr auf dem Holzboden, die auch Flecken verursachen können. 



Das brauchst du:
alte Küchenfliesen (oder auch neue quadratische)
Unterlage (zB. größere Fliese)
Holzleiste
Säge & Geodreieck
Schleifpapier
Silikon
Fugenmörtel
Schwamm
weißer Lack
Pinsel
Hammer & Nägel
gemustertes Klebeband


So geht's:
Zu Beginn befreit man die alten Fliesen von alten Kleberückständen und Fugenmaterial. Als Unterlage habe ich eine übrig gebliebene Fliese von unserem Gang verwendet, welche ideal in der Größe gepasst hat. Dann befestigt man die quadratischen Fliesen grob mit Silikon an der Unterlage. So kann man die Fliesen nach Bedarf gut hin und her schieben. Mit einem Winkel von 45° schneidet man die Holzleiste zu einem passenden Rahmen um die Unterlage zurecht. Auch den Holzrahmen befestigt man vorerst mit Silikon an der Unterlage fest. Nach dem Trocknen schlägt man in die Ecken des Holzrahmens Nägel für eine bessere Stabilität. 


Anschließend mischt man sich etwas Fugenmaterial an und gießt es zwischen die Fugen. Mit einem feuchten Schwamm wischt man die Überstände weg, bis das Material nur noch in den Fugen ist. Nun sollte man alles gut trocknen lassen, am besten über Nacht. Zum Schluss kann man die Holzleiste weiß lackieren und den Rahmen mit einem buten Klebeband verzieren. In die Ecken habe ich noch zurecht geschnittene Filzgleiter geklebt, damit die Ecken etwas abgesichert sind.



Sonnige Grüße

Eure


Mittwoch, 7. Juni 2017

{DIY} Magnettafel im Rostlook


Überall herumliegende Notizen sind ganz schön nervig. Abhilfe schafft eine Magnettafel. Eine Magnettafel ist nicht nur besonders praktisch, um wichtige Notizen, schöne Postkarten und Fotos mit Magneten fix anzubringen. Eine selbst gestaltete Magnettafel ist auch ein hübscher Eyecatcher über dem Schreibtisch. Mit nur wenigen Schritten verwandelt sich ein übliches Stahlblech in eine rostige Magnettafel im Vintage-Look.



Das brauchst du:
Stahlblech roh 1 mm
Entfetter
Modern Option Effektlösung "Rost Effekt"
Einmalhandschuhe
Pinsel
Schwamm
Stahlbohrer
Gewindestift
Mutter
Filzgleiter


So geht's:
Stahlbleche bekommt man in beliebigen Maßen beim Stahlbauer. In die Ecken des Blechs kann man gleich Löcher für die Aufhängung bohren. Vor Bearbeitung des Blechs, sollte die Tafel entfettet werden zB. mit einem Bremsenreiniger. Anschließend kann man mit einem Pinsel und einem Schwämmchen das Rostmittel an den Kanten auftupfen. Nach ein paar Stunden sieht man schon die ersten Verfärbungen - welche zu Beginn grünlich bis schwarz sind. Dieser Prozess sollte ein paar Mal wiederholt werden, bis über ein paar Tage der richtige Effekt erreicht ist. Zum Schluss kann die Tafel auf angebrachte Gewindestangen aufgesteckt und mit Muttern angezogen werden. Als Distanzstück zur Wand für die anderen Ecken habe ich Filzgleiter auf die Rückseite geklebt. 


Liebe Grüße

Eure


Dienstag, 30. Mai 2017

{DIY} Sideboard Makeover - Vergrößerung in der Küche


Mein selbstgebautes Sideboard in der Küche wurde etwas umgebaut. Heute möchte ich euch zeigen, wie man auch in einer kleineren Küche mehr Abstellfläche, Stauraum und Arbeitsfläche in einem gewinnen kann. Die Holzkisten verleihen dem ganzen noch einen Vintage-Touch und bieten jede Menge Platz für Utensilien, die man nicht alltäglich braucht. Auch eine kleine Kaffeebar hat Platz gefunden und bei großem Besuch, kann ich das Sideboard schnell zu einer keinen Bar umbauen. 




So sah das Sideboard noch vor dem Umbau aus. Kennt ihr es noch? Ich bin echt glücklich über die Vergrößerung - die mir jede Menge neuen Stauraum und Abstellfläche gibt. 


Hier seht ihr den neuen Aufbau genauer. Im Prinzip wurden die Seitenteile erhöht und in der Mitte ein zusätzliches Holzbrett als Verstärkung mit Winkel angebracht. Über die ganze Konstruktion haben wir eine Küchenarbeitsplatte von IKEA angepasst - also zugeschnitten und von unten mit Winkeln an den Seitenteilen befestigt. So bietet sich neben den alten Holzkisten als Verstauungsmöglichkeit auch hier eine neue Ablagefläche für Utensilien, die man ev. öfter braucht. Auch die Höhe vom Sideboard ist optimal, so kann diese auch als Arbeitsfläche zum werkeln verwendet werden.

Hier findet ihr noch die Bauanleitung für das Sideboard von einem früheren Post.




Liebe Grüße

Eure


Dienstag, 23. Mai 2017

{DIY} Traumfänger aus einem Spitzendeckchen



Im Hippie-Style, mit vielen Bändern geschmückt, schaffen Traumfänger eine tolles Ambiente. Man kann sie leuchtend bunt durch die Luft wirbeln oder über das Bett hängen lassen, mit der Mission, alle bösen Träume zu fangen. Traumfänger sind auch ziemlich leicht zu basteln und mit dem Spitzendeckchen vom Flohmarkt oder von der Oma, erspart man sich nicht nur Zeit, sondern es sieht auch ganz besonders aus.



Das brauchst du:
Spitzendeckchen
Holzreifen oder Stickrahmen
weißes Garn
verschiedene Stoffe
Spitzenband
Federn
Holzperlen
Schere



So geht's:
Das Spitzendeckchen bindet man mithilfe eines weißen Garns in das Innere des Rahmens. Nach Belieben kann man das Deckchen zuvor auch stärken. Dafür fädelt man an den Spitzen durch das Deckchen durch und wickelt den Garn um den Rahmen. Dann schneidet man die Stoffe am Rand etwas ein und reißt ihn in Streifen ab. So erspart man sich nicht nur Zeit, sondern die Stoffstreifen sehen so auch etwas wilder aus. Die Stoffstreifen bindet man mit einem Ankerstich am Rahmen fest, solange bis genügend daran hängt. Man kann auch ein Spitzenband einbauen und mit Perlen und Federn das ganze noch etwas verspielter gestalten. 




Liebe Grüße & schöne Träume

Eure


Dienstag, 16. Mai 2017

{DIY} Garten Beschriftungsstecker


Jedes Jahr überlege ich aufs Neue, wie ich meine Gemüse- und Obstsorten am besten markiere. Zum einen ist es hilfreich, diese beschriftet zu haben, um bei gewissen gesäten Sorten diese auseinander kennen zu können und zum anderen sieht es auch schön und geordnet aus. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Gartenstecker aus Holz und Metall, bereits fertig beschriftet und meist zu einem überteuertem Preis. Diese Variante hat mich so quasi nichts gekostet. 




Das brauchst du:
frische dünne Äste
Gemüseschäler
Messer zum Spitz schnitzen
dünner Stift
schwarze Bastelfarbe
feiner Pinsel


So geht's:
Bei einem gemütlichen Spaziergang in der Natur kann man sich ideal dünne Äste von Büschen etc. abzwicken (bitte nicht nur an einer Pflanze abschneiden). Zuhause kann man diese Äste gleich in der passenden Größe zurecht schneiden. Mit einem Gemüseschäler schält man an einem Ende so lange über eine Stelle, bis eine passende Fläche zum Beschriften entsteht. Am anderen Ende kann man zB. mit einem Sackmesser einen Spitz in den Holzstecker schnitzen, sodass dieser dann besser in die Erde gesteckt werden kann. Mit einem feinen Stift schreibt man die gewünschten Obst- und Gemüsesorten auf der freien Fläche vor, welche man anschließend mit einem feinen Pinsel und der schwarzen Farbe nachmalt. Trocknen lassen. Nach Belieben kann man die beschriftete Fläche auch mit einem Klarlack bestreichen. 


Gärtelt ihr auch so gerne wie ich? Leider habe ich keinen Garten, aber mit meinen 3 Balkonen bin ich auch sehr zufrieden. Vor allem wenn ich 2 davon hauptsächlich für meine Gemüse- und Obstsorten verwenden kann. Meine Erfolge werden auch von Jahr zu Jahr besser. Für die kleinen Flächen, die ich dafür zu Verfügung habe, sind optimal ausgenutzt - auch wenn der Ertrag bei gewissen Pflanzen nicht Übermengen sind, aber Spaß macht es jede Menge. Habt ihr auch euer eigenen kleines Gemüsegärtchen Zuhause?


Liebe Grüße

Eure 


Mittwoch, 3. Mai 2017

{DIY} gemütlicher Paletten Sitz für draußen - Vorher/Nachher


Die warmen Temperaturen stehen schon in den Startlöchern ich freu mich sehr darauf, endlich wieder länger draußen sitzen zu können. Juchuu!! Habt ihr eure Gartenmöbel schon aufgestellt oder fehlt euch da noch die ein oder andere gemütliche Ecke? Gartenmöbel sind oft ein schwieriges Thema, wie zB. wegen platztechnischen oder auch finanziellen Gründen. Paletten eignen sich gerade für Balkon, Terrasse und Garten sehr gut. Daraus kann man alles Mögliche entstehen lassen wie Liegestühle, Bänke, Sessel oder Sitzecken. Dazu braucht es nur etwas Werkzeug, Holz und Farbe, sowie Textilien, Polster und Kissen für den Wohlfühlfaktor. 




Mein Paletten Hocker war bislang rundherum noch nicht verkleidet. Im Sommer habe ich bis jetzt nur eine Polsterfläche zum Liegen, sowie auch an der Wand zum zurück sitzen angebracht. Dieses Frühjahr kam mir dann die Idee, ich könnte die Paletten Ecke mit Holzlatten verkleiden. Ich bin echt froh dass ich sie jetzt verkleidet habe, denn jetzt sieht die Ecke viel freundlicher, größer und heller aus. Was findet ihr?


Das brauchst du:
3 Europaletten
Meterstab
Holzbretter zum Verkleiden
Stichsäge
Schleifpapier
Akkuschrauber
weißer Lack für außen
Pinsel
Schaumstoff
Bezug (zB. Spannleintuch für Babybetten)
gepolsterte Rückwände
Kissen

So geht's:
Zu Beginn stapelt man die Paletten aufeinander. Dann schneidet man die Holzbretter in der notwendigen Länge zurecht und behandelt sie etwas mit dem Schleifapier. Dabei sollte man bei der langen Seite berücksichtigen, dass man die seitliche Abdeckung auch bündig abdecken kann. Wenn alles zugeschnitten ist, kann man die Bretter bündig übereinander an der Palette festschrauben. Es lohnt sich, diese Löcher vorzubohren, damit das Holz nicht ausreißen kann. Anschießend bemalt man die Holzbretter mit dem Lack (hier das Rundherum abkleben). Das oberste Holzbrett ist bei mir höher wie die Palette, so kann man einen passenden Schaumstoff einlegen, der dann bündig mit dem Holz ist. Zum Schluss kommen die Feinheiten, wie die gepolsterten Rückwände, die vielen Kissen und eine gemütliche Decke. 


Ich leg mich dann mal nach draußen :)

Liebe Grüße

Eure